Vorsorge

Die eigenverantwortliche Vorsorge wird in Deutschland immer wichtiger. Der Staat zieht sich immer mehr aus der Verantwortung gegenüber seinen Bürgern zurück. Schon längst stellt sich nicht mehr die Frage, ob für das Alter oder den Krankheitsfall zusätzlich privat vorgesorgt werden muss, sondern nur noch die Frage wie. Viele Menschen begehen den Fehler, zu lange zu warten, sich unzureichend zu informieren, sich wirklich erst Gedanken zu machen, wenn die Rente absehbar ist oder eine akute Gesundmehr zu bekommen.

Deshalb: Machen Sie sich frühzeitig Gedanken über die Absicherung ihrer Existenz. Nachfolgend ein Überblick der für Sie wichtigsten Vorsorgebereiche.

Berufsunfähigkeitsversicherung: Nichts ist wertvoller als ihre Arbeitskraft, diese gilt es unbedingt abzusichern. Die staatliche Absicherung in diesem Bereich ist katastrophal. Bestenfalls bekommen Sie 1/3 ihres letzten Bruttogehalts als Rente. Das reicht nicht zur Wahrung ihres gewohnten Lebensstandards. Nicht selten wird man bei Berufsunfähigkeit zum Sozialfall in Deutschland.

In den meisten Fällen bietet die gesetzliche Erwerbsminderungsrente keine finanzielle Sicherheit.

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Krankenversicherung: Die gesetzliche Krankenversicherung kürzt immer mehr Leistungen zu einem immer höheren Beitrag. Die Medien berichten tagtäglich über Defizite im Gesundheitswesen. Sorgen Sie daher privat vor, indem Sie Zusatzversicherungen als gesetzlich Versicherter abschließen, wie z.B. für den Zahnersatz. Der Ersatz bzw. Überkronung nur eines Zahnes kann schnell zu mehreren hundert Euro an Kosten führen, die nicht von der Krankenkasse komplett übernommen werden.

Als Selbstständiger bzw. Angestellter, der über die Beitragsbemessungsgrenze verdient, derzeit 66.600 EUR brutto im Jahr (West) und 55.800 EUR brutto im Jahr (Ost) haben Sie die Möglichkeit, komplett in die private Krankenkasse zu wechseln. Hier stehen ihnen bessere medizinische Leistungen und Therapien zur Verfügung. Haben Sie Beratungsbedarf?

Altersvorsorge: Fakt ist, das jeder Bürger immer mehr und länger in die Rentenkasse einzahlen muss, um an den vollen Leistungen partizipieren zu können. Derzeit ist das Eintrittsalter in die Rente das 67. Lebensjahr, und jetzt wird schon über den Eintritt mit 70 Jahren diskutiert. Weiterhin werden im Alter Abgaben für Steuern und Krankenkasse fällig.

Sorgen Sie daher unbedingt mit steuerbegünstigten und direkt bezuschussten Produkten vor, die Ihnen der Gesetzgeber zur Verfügung stellt. Sei es die Riester-Rente, die Basis-Rente oder auch die betriebliche Altersvorsorge.

Welches Produkt das Passende für Sie ist, hängt von ihrer individuellen Situation ab. Gerade hier ist fundierte Beratung sehr wichtig, damit Sie das erhalten, was wirklich zu ihrer Lebens- und Einkommenssituation passt.

Und: Fangen Sie schon in der Ausbildung mit der Altersvorsorge an. Der beste Renditegeber ist die Zeit, mit dem Zinseszins-Effekt. Nutzen Sie die Zeit. Das wussten schon die alten Römer.

   Wir sind gern für Sie da.

Pflegeversicherung: Wir leben immer länger, dank immer besserer medizinischer Möglichkeiten. Doch mit den Jahren steigt die Wahrscheinlichkeit, Pflegeleistungen zu benötigen, stark an: ab dem 80. Lebensjahr auf 31,8% laut BMG. Sind heute in Deutschland ca. 2 Mio. Menschen pflegebedürftig, so werden es 2050 ca. 4,8 Mio. Menschen sein. Die durchschnittliche Pflegedauer beträgt ca. 8,2 Jahre. In dieser Zeit fallen Leistungen im Wert von ca. 150.000 EUR an, die durch das Privatvermögen und das der Angehörigen finanziert werden müssen.

Die gesetzliche Pflegeversicherung ist nur eine Grundabsicherung, die bei Pflegestufe III gerade einmal 1.432 EUR im Monat vorsieht. Ein Platz in einem Pflegeheim ist kaum unter 2.500 EUR monatlich zu bekommen. Die Pflege zu Hause ist mindestens mit 2.250 EUR anzusetzen, bei einem Stundensatz von 25 EUR und 3 Stunden Pflege am Tag. Es ergibt sich somit eine Versorgungslücke von ca. 1.500 EUR pro Monat für den Pflegebedürftigen.

Sorgen Sie rechtzeitig mit einem sog. Pflegetagegeld vor, das abhängig von der Pflegestufe, einen Tagessatz von bis zu 100 EUR betragen kann, also ca. 3.000 EUR im Monat. Beginnen Sie möglichst früh mit der Pflegevorsorge, denn je länger sie warten, desto höher werden die Beiträge und das Risiko, aufgrund von Gesundheitsbeeinträchtigungen keinen Versicherungsschutz mehr zu erhalten.

Schützen Sie ihr Privatvermögen und das ihrer Angehörigen. Wer nicht vorsorgt in diesem Bereich, droht zum Sozialfall zu werden.

Lassen Sie sich von uns beraten bei diesem wirklich wichtigen Thema.

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